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  1. KAMPFBIBER81
    Letzter Beitrag

    Gestern habe ich an meinem Cockpit noch minimale Veränderungen vorgenommen.

    Für mein Display habe ich bis dato die Software von SRH benutzt. Da die SW aber kaum Fortschritte gemacht hat in den letzten Monaten (Sprich, 0 Fortschritt), habe ich mich ein bisschen umgesehen und diverse Lösungen angeschaut. Ich bin nun beim Z1 Dashboard gelandet. Die Software besteht aus dem Dashboard für den Betrieb mit einem externen Display sowie einem Analyser für Telemetrie.

    Ich habe mich bisher nur mit der Dashboard Software beschäftigt und bin sehr zufrieden damit. Die möglichen Einstellungen sind beeindrucken und alles lässt sich genau auf die eigenen Bedürfnisse anpassen. Noch bin ich nicht ganz zufrieden mit meinen Einstellungen, aber fürs nächste Rennen werde ich sicher schon wieder näher am Optimum sein. Momentan benutze ich die Original-Anzeige des Indycars, werde aber wahrscheinlich auf eine andere Anzeige wechseln. Das einzige Problem war, dass die Kalkulation für den durchschnittlichen Benzinverbrauch nicht funktioniert hat. Dabei habe ich genau wegen diesem Feature eine neue Software gesucht :)

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    Die zweite Änderung habe ich am Compi vorgenommen. Per Zufall bin ich über die Applikation OC Controll von Alienware gestolpert. Wenn man über ein Alienware Aurora R5 oder R6 Model mit einem unlocked Intel CPU (in meinem Fall Aurora R6 mit Intel i7 7700K und XMP RAM), kann man über das Alienware Control Center mit einem Mausklick das System overclocken (übertakten). Mein Prozi läuft nun mit 4.7 statt 4.5 GHz und die RAM mit 2 667 MHz im XMP Modus. Das Ganze hat nur einen Mausklick und ein Reboot benötigt und läuft soweit perfekt. 

  2. Zurzeit läuft bei mir die Planung für den Aufbau eines neuen Game-PC’s auf Hochtouren. Dank tatkräftiger Beratung durch Fabio sind diese Pläne schon weit fortgeschritten. Weil aktuell für VR-Brillen keine Releasedaten für neue Versionen absehbar sind, habe ich mir auch bereits die HTC VIve besorgt. Nachdem ich mich durch zahllose Test- und Erfahrungsberichte gelesen und geschaut (Youtube) habe, fiel die Wahl auf die Vive. Wieso? Weil ich auch mal etwas stehend und in Bewegung zocken will, und da liegt die Vive einfach vorne.

    Wenn man die Vive einigermassen vernünftig nutzen will, braucht es auch ein bisschen freien Platz. Das wiederum hat dazu geführt, dass im hausinternen Privat-Dome Möbel entfernt oder mit Rollen ausgestattet wurden. Auch das Race-Cockpit wurde leicht verschiebbar gemacht, um bei Nichtgebrauch mehr Platz für andere Games zu haben. Aber natürlich steht Racing nach wie vor im Mittelpunkt!

    Was den Game-PC betrifft warte ich auf mehrfach hartnäckiges insistieren meines Consultants B| noch auf die ca. anfangs Juli lieferbaren neuen Intel-Prozessoren mit 8 und mehr Kernen. Die Vive wurde aber natürlich sofort an der alten Kiste in Betrieb genommen fleissig getestet. Ich lasse Euch hier mal an meinen ersten Erfahrungen mit VR teilhaben. Vielleicht spielt auch der eine oder andere von Euch mit dem Gedanken, sich so ein Teil zuzulegen und kann da was rausnehmen. Wer schon Erfahrung hat (Nico…), darf sich gerne einbringen, ich bin für Tipps zu gewissen Stolpersteinen sehr dankbar!

    Mein aktueller (alter) Game-PC:

    Mainboard ASUS SABERTOOTH X58, Intel Core i7 CPU 960@3.20GHz, 16GB DIMM DDR3 RAM, NVIDIA GeForce GTX TITAN 6GB, 1x Crucial_CT480M500SSD1 (480.1GB, SATA300/600, 2.5", SSD), 2x 1TB HDD, Betriebssystem: Microsoft Windows 10 Privat 10.00.14393 / x64

    Infos zum neuen Game-PC folgen wenn bestellt.

    Einrichtung HTC Vive 

    Die Einrichtung des Systems, bestehend aus Brille mit 5m Kabel, 2 Basisstationen, 1 Anschlussbox ist im Prinzip sehr einfach und wird in der entsprechenden Einrichtungssoftware ausgezeichnet erklärt und veranschaulicht. Nachdem Steam-VR installiert und die Einrichtung abgeschlossen ist, kann es losgehen. Das Vive-Tutorial ist spassig gemacht und weckt den Appetit auf mehr! Sofort geht man auf Steam und vive.com auf die Suche nach witzigen Demos und ersten einfachen Games. Sehr empfehlen kann ich TheBlue, theLab, Richies Plank Experiment, Google Earth und Google’s Tilt Brush (Malprogramm). 

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    Erste Eindrücke

    Bekanntlich haben alle aktuellen VR-Brillen noch nicht die Auflösung, die man sich wünschen würde. Grob gesagt ist es so, dass alles im Nahbereich sehr schön und klar wirkt, der Blick in die Ferne lässt einem aber noch deutlich eine Art Gitternetz und deswegen eine nur begrenzte Auflösung wahrnehmen. ABER: Das Mittendringefühl und die räumliche Wirkung sind so überwältigend, dass man darauf kaum noch achtet wenn man diese „Welt“ betritt. Gutes Beispiel ist das kleine Gruselgame „Emily wants to play“. Eigentlich sehr harmlos zieht es einem rein und in Kombination mit den Geräuschen direkt aufs Ohr ist es trotzdem absolut beängstigend. Neben Racing Simulationen haben mich schon immer Flight Sim’s fasziniert und auch hier ist die Wirkung unglaublich. Man wird reingezogen und kann sich des Fluggefühls nicht entziehen.  

    Das Tracking ist äusserst präzise und die Bedienung mittels den beiden Controllern gut gelöst. Man gewöhnt sich in wenigen Minuten an die Steuerung. Was ein bisschen stört, den Spielspass aber nicht wirklich beeinträchtigt, ist das Kabel. In kürze sollen übrigens erste Upgrad-Kits zum kabellosen Betrieb angeboten werden. Die mitgelieferten in-Ear Kopfhörer haben einen erstaunlich guten Klang und empfehlen sich zur Verwendung beim Zocken im Stehen oder in Bewegung. Im Rennsitz verwende ich ganz normal mein Sennheiser-Headset. Der Tragekomfort der Brille selber ist gut, die Bänderung könnte besser gelöst sein, aber es ist ok. 

    Weg von den Triples

    Schnell war klar, dass die dauernde Umsteckerei der Anschlüsse für einen Wechselbetrieb VR und Triplescreen mühsam sein würde. Deshalb ganz oder gar nicht... Zwei Monitore flogen raus, nur der Center (logisch) blieb. Um im Notfall auch mal ohne Brille ein Rennen zu fahren muss das ausreichen.

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    Stolpersteine

    Die Position der Basisstationen ist das A und O. Möglichst hoch oben, möglichst diagonal gegenüber und mit 30-40 Grad Neigung nach unten. 

    Pech hatte ich mit der aktuellen Steam-VR Version. Der aktuelle nVidia Treiber crasht Steam-VR andauernd bzw. es lässt sich gar nicht starten. Dies natürlich auch schon bei der Einrichtung… Bis ich diesen Fehler rausfiltern konnte, habe ich viel Zeit verloren und viel geflucht! Mit dem Zurückgehen auf eine ältere Treiberversion konnte das Problem vorläufig behoben werden. Leider wurde das Problem im Netz zu dem Zeitpunkt noch nicht beschrieben. War der grösste Stolperstein!

    Immer wieder hat die Brille angeblich keine Signale gesendet und Bildunterbrüche von bis zu 5 Sekunden oder mehr produziert. Für Spiele und Simulationen jeder Art natürlich völlig unbrauchbar. Zuerst hatte ich den Verdacht, dass die Position meines Rennsitzes nicht optimal war. Wenn ich drin sitze befindet sich die Brille grade noch so knapp im definierten Raum der Basisstationen. Auch hier habe ich dann irgendwann eher zufällig realisiert, dass nicht die Brille keine Signale mehr sendet, sondern dass die Basisstationen selber Aussetzer hat. Mit dem Wechsel auf eine andere USB Buchse war das Problem behoben… 

    Fast alle Rennsimulationen (mehr dann im nächsten Teil dazu) haben von Beginn weg anstandslos gut mit VR funktioniert. Die Ausnahme war rFactor 2 (VR Beta Support). Dort hatte ich nach dem Start lustigerweise das Menu immer im Rücken. Ich musste mich mich also im Sitz buchstäblich umdrehen um was vom Spiel zu sehen. Dasselbe wenn ich es geschafft habe ein Training oder ein Rennen zu starten. Ich sass verkehrt herum im Auto… Irgendwie amüsant… Oder doch nicht… Indem ich dann die Raumvermessung für die Vive nochmals neu und mit der Option „nur stehend oder sitzend“ spielen durchgeführt habe, war auch diese Hürde überwunden. 

    Übelkeit / Motion Sickness

    Obwohl ich nicht gerade für einen extrem stabilen Magen bekannt bin, wurde mir bisher nie schlecht. Das ist natürlich eine individuelle Sache und hängt auch stark von der Anwendung ab. Rennsimulationen stufe ich aber als weniger "kotzgefährdend" ein als andere Spässe wie Achterbahnsimulationen... Oder so. xD

    Fazit zum Einstieg

    Für mich trotz kleinen Einschränkungen (z.Bsp. Auflösung) eine Empfehlung. VR dürfte definitiv die Zukunft sein!

     

    Im nächsten Teil: 

    Tests mit ProjectCars, Assetto Corsa, Race Room Experience, iRacing und rFactor 2 

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