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Mit Details zum Indien-GP gehen die Veranstalter sparsam um. Da es eine neue Strecke ist und die F1 dort ihre Premiere feiern wird gibt es auch nicht viel Geschichte zu erzählen. Mit seinen 7 Links- und 9 Rechtskurven wird es gegen Ende Saison noch richtig Heiss hergehen.
Die um Uhrzeigersinn gefahrene Strecke bietet mit seinen langsamen Schikanen und schnellen Zwischensprints eine abwechslungsreiche Fahrbahn auf der es ständig Bergauf oder Bergab geht.
Das Feedback der meisten Fahrer ist, dass sich die Strecke leicht einprägen lässt, aber sie zu Fahren, eine ganz andere Herausforderung darstellt. Der „Wiedererkennungswert“ mancher Kurven ist definitiv gegeben. Man könnte also meinen, man hätte sich die besten Schikanen und Kombinationen von anderen Strecken abgeschaut und versucht das Beste vom Besten in den Jaypee-Circuit zu bauen. Manche Fahrer glauben ein hauch von Brands Hatch zu erleben wobei andere sich an Türkei oder Silverstone erinnert fühlen. Auf einer Länge von 5.141 Meter und einer Streckenbreite von gleich mehreren Boliden dürfen wir einige Ellbogenfights erleben. Gerade da in den meisten Schikanen mehrere Boliden Platz nebeneinander finden dürften. Hoffen wir nur das dabei niemand in der Mauer oder neben der Strecke endet. Wobei „Neben der Strecke“ oft gefährlicher sein dürfte als mal eben kurz die Mauer zu streifen da alles ausser dem Asphalt doch eher als Provisorium betrachtet werden darf.
Ein „räubern“ über die Randsteine ist auch zu vermeiden. Die Veranstalter haben schon bei der neuen Streckenversion angekündigt die Curbs niedriger zu bauen nachdem sich 2 Piloten im ersten Run bereits den Heckflügel beschädigt hatten und beschwerde bei der FIA einlegten…?!?
Erste Teams haben bereits einige Trainingsrunden absolviert und es überrascht doch dass die Hotlaps aller angetretenen Teams recht eng beisammen liegen. Man ging davon aus das es einigen Fahrern Mühe macht die neue Strecke zu lernen, doch die Zeitentabelle spricht eine andere Sprache.
Da die wenigstens aber bereits ein angepasstes Setup ausgearbeitet haben dürften kann sich an den Hotlap-Zeiten noch einiges drehen. Ein brauchbares Setup auf dieser Strecke zu finden ist selbst für erfahrene Teams wie Renault nicht einfach die richtige Mischung zwischen genug Anpressdruck für die langsamen Passagen sowie genug Top-Speed für die Geraden mitzubringen.
Wir dürfen gespannt sein welches Team diese Aufgabe am besten erfüllt und welche Fahrer die Herausforderung dieser grandiosen Strecke gewachsen sind.
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