Ein erstes Grollen der Motoren... |
| Samstag, 18. Februar 2012 21:40 |
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Die ersten Testtage in Spa, San Marino und Spaniens Catalunya konnten bereits einige Teams nutzen um sich auf die neuen Gegebenheiten einzustellen. McLaren, Ferrari, Caterham, Sauber, Toro Rosso und Marussia sind offiziellen Berichten zufolge die ersten Teams die ihre ersten Kilometer mit ihrem neuen Arbeitsgerät hinter sich bringen konnten. Allerdings waren diese Teams an den Testtagen oft nur mit einem Piloten vor Ort. Von den anderen Teams hört man vereinzelt dass die Vorbereitungen für erste Tests abgeschlossen sind, doch vermisst man sie noch kläglich auf der Strecke. Für die Saison 2012 haben 10 Teams bereits 20 Fahrer als gesetzt gemeldet. Als es am Ende der Saison 2011 in die Winterpause ging, war bei vielen Topteams schon sicher dass es keine großen Überraschungen bei der Fahrerwahl gibt. Ein wenig unerwartet kam die Entscheidung von RedBull CH3NO2 den Weg zu Lotus frei zu machen um auf einen frischen Piloten aus dem Junioren Programm zu verpflichten. Über die Höhe der Abfindung die von Lotus in Richtung RedBull floss wird von beiden Seiten geschwiegen. Metii der im letzten Rennen den Fahrer-Titel noch für sich entscheiden konnte wird sein Cockpit behalten und wird in der Saison 2012 mit Sicherheit die Rolle des Teamleads übernehmen um seinen neuen Teamkollegen auf den richtigen Weg zu bringen. Swisstiger kann sich glücklich schätzen neben dem Weltmeister von 2011 lernen zu dürfen. Swisstiger wird es nicht einfach haben mit dem Talent von Metii mitzuhalten, doch darf er sich auf reichlich Erfahrung und äußerst Konkurrenzfähige Setups freuen. Noch unerwarteter als die Veränderung bei RedBull kam der Wechsel der Lotus Renault GP Truppe bei der die Fahrer mitsamt einem Großteil der Techniker alle samt zur Scuderia Toro Rosso gewechselt sind, nachdem die alte Toro Rosso Truppe wegen glänzen seiner Fahrer durch Abwesenheit einfach das Handtuch warf und nicht mehr aus der Winterpause zurückgekehrt ist. Nun bleibt es bei Toro Rosso abzuwarten ob die ehemalige Lotus Renault GP Truppe ihren professionellen Job im neuen Team weiter auf Hochleistung abschließen können. Spezialisten haben schon jetzt das Scuderia Toro Rosso Team mit seinen Talentierten Fahrern Kuno und Racedude auf der Rechnung. Minu der vom Lotus Team zum verlassenen Lotus Renault GP Team wechselt steht vor der unglaublichen Aufgabe eine völlig neue Truppe auf den richtigen Weg bringen zu müssen. In einem nicht eingespielten Team wird es einige Zeit brauchen bis die alles wie geplant funktioniert. Bei der Scuderia Ferrari setzt man auf die gleiche Strategie wie 2011. Weder bei den Fahrern noch innerhalb des Teams gibt es irgendwelche Veränderungen. Ferrari zeigte in 2011 eine konstante Stärke doch fehlte es etwas an konstanten Rennteilnahmen. Dass die Fahrer mit neuen Gegebenheiten schnell zurechtkommen haben sie schon oft unter Beweis gestellt, wenn sie nun noch ein Konkurrenzfähiges Auto auf die Räder gestellt bekommen, steht Ferrari auch 2012 wieder oben mit auf der Favoritenliste. Aufmerksamkeit muss Ferrari dieses Jahr vor allem nach Hinten haben. McLaren die nur selten ein zweites Auto auf die Strecke brachten, haben es mit nur Tom alleine geschafft sowohl Ferrari als auch Lotus Racing erheblich unter Druck zu setzen. Hatte Tom nicht gerade mal wieder einer seiner Ausfälle oder sonstige Probleme am Auto, war er in fast allen Rennen ein Kandidat fürs Podium. McLaren hat nicht nur eine gute Hand im Abstimmen seiner Autos, auch Tom’s Erfahrung macht dort einiges weg. Tom schaffte es oft mit seiner harten Fahrweise an Boden gut zu machen, bricht sich aber dadurch auch immer wieder mal die Nase. McLaren muss schauen das zweite Auto von Felipe öfters auf die Strecke zu bringen, wollen Sie in der WM mit Ferrari und RedBull und den anderen Konkurrieren. Sollte McLaren mit dem MP4-27 und seiner in 2012 einzigen nicht-Höcker-Nase ein großer Wurf gelingen, wird es ein spannendes Jahr um die Titel werden. Beim Mercedes GP Team hängt auch vieles davon ab wie oft es das Team schafft ihre Fahrer auf die Strecke zu schicken. Iceman, der es immerhin auf 16 Rennteilnahmen geschafft hat hielt im Alleingang die Flagge für das Team hoch und musste alleine die Punkte nach Hause fahren während Ville mit 10 Rennteilnahmen in 2011 nicht einmal die Schwarz-Weiß-Karierte Flagge sah. Kein anderer Pilot hatte mit so vielen technischen Problemen zu kämpfen wie Ville und trotzdem hat er es immer wieder in die Startaufstellung geschafft. Weitere Piloten durch Nicht-Teilnahme glänzten, wie Karre vom Marussia F1 Team und sowie die beiden Williams Piloten Toro und Tschitsch hatten keine leichte Aufgabe zu erledigen. Presse, Fangemeinde incl. Groupies und Veranstalter freuen sich auf die zweite Runde der Wintertests. Das Ende der Winterpause ist immer deutlicher wahrzunehmen. Erste Piloten arbeiten bereits an der ersten Version Ihres Setups und versuchen sich frühzeitig einen Vorteil in der Abstimmung herauszuarbeiten. In den verbleibenden Trainingseinheiten werden die meisten Teams auf der Strecke erwartet. „Gentlemen, start your engines…“ |